Dao
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Das nennbare Dào - ist nicht das absolute (ewige/dauerhafte) Dào. Der nennbare Name - ist nicht der absolute (ewige/dauerhafte) Name. Das Namenlose ist der Ursprung des Universums (von Himmel und Erde). Das Benannte ist die Mutter aller Dinge (der zehntausend Dinge). (aus Kapitel 1 des Dàodéjing ( darum nenne ich es „Dào“. (aus Kapitel 25 des Dàodéjīng (
Günter Wohlfahrt Die Philosophie des Daoismus Ed. Chora 2001 ...der wahre Weg, d. h. der chang dao verstanden als „always self-so-ing way“, ist ein wegloser Weg, ein Weg ohne Weg, ein Weg, den man nicht wegen kann, sondern der wegen des Gehens von selbst entsteht, in dem man den Weg Weg sein lässt. Der rechte Weg ist der, den man beim Gehen vergisst, um „es“ gehen zu lassen, sodass „es“ geht. Das Dao ist das Unwandelbare, in und mit dem sich unentwegt alles wandelt. Der ewige Name findet sich im Hin-und-her von der einen zur anderen Seite. Aber halten wir das für den ewigen Namen, so irren wir. Er ist schon wieder fort. Der Oszillation steht Stillstand gegenüber und der ewige Name zeichnet auch hier nicht das eine vor dem anderen aus. Wenn jemand den „Weg“ bzw. das Dao benennen könnte, dann würde mit der Benennung eine Grenze gezogen, so dass es den „Weg“ bzw. das Dao mit einem Namen gäbe und etwas, das nicht der Weg bzw. das Dao ist. Somit könnte dies nicht der Weg sein. Und auch diese altkluge Verneinung ist nicht der Weg. Aber auch das Abweichen vom Dao ist Dao; es ist allumfassend. „Das Dao ist das, von dem man nicht abweichen kann; das, von dem man abweichen kann, ist nicht das Dao.“ (WATTS 1983: 69)
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