Laozi 41
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Dao De Jing: Sameness and difference _____________________________________________________________________ Im Buddhismus versteht man unter dem Mittleren Pfad (skt. madhyamā pratipad, p. majjhimā paṭipadā]) das Prinzip der Vermeidung als extrem aufgefasster, geistiger Positionen.Folgender Vers bringt dies deutlich zum Ausdruck: Nicht freue ich mich auf das Sterben, nicht freue ich mich auf das Leben. Zu Zeiten des historischen Buddha waren die religiösen Schulen von Extremen geprägt; auch der Erwachte selbst war ursprünglich Mitglied einer dieser Schulen, die sich durch extreme Formen von Askese und Weltabgewandtheit hervortaten. Zum Teil gingen diese Praktiken bis an die Grenze der Selbstzerstörung, wovon der Erwachte auch bestürzendes Zeugnis ablegte. Erst als er sich von diesen Praktiken abwandte, fand er fast wie zufällig die Erkenntnis.Bei seiner ersten Lehrrede nach seiner Erleuchtung erläuterte er den Mittleren Weg seinen ehemaligen Asketen-Gefährten: „Zwei Extreme sind, ihr Mönche, von Hauslosen nicht zu pflegen. Welche zwei? Bei den Sinnendingen sich dem Anhaften am Sinnenwohl hingeben, dem niederen, gemeinen, gewöhnlichen, unedlen, heillosen; und sich der Selbstqual hingeben, der schmerzlichen, unedlen, heillosen. Diese beiden Extreme vermeidend, ist der Vollendete zum mittleren Vorgehen erwacht, das sehend und wissend macht, das zur Beruhigung, zum Überblick, zur Erwachung, zum Nirvāna führt.“[1] Somit lautet übersetzt, was sich im Mittleren Pfad widerspiegelt, dass die Erkenntnis weder in exzessiver Weltabgewandtheit, noch in einer den materiellen Dingen verhafteten Lebensweise zu finden sei. Der Mittlere Weg wird u.a. mit dem Gleichnis einer Saite eines Musikinstrumentes beschrieben. Ist sie zu wenig gespannt entsteht kein schöner Klang. Ist sie zu stark gespannt, kann sie reißen. Nur wenn eine Saite die geeigete Spannung hat (zwischen den Extremen) kann sie einen schönen Klang erzeugen. http://de.wikipedia.org/wiki/Madhyamika Madhyamaka (Sanskrit, m., माघ्यमक, mādhyamaka, »Mittlerer Weg« zwischen Bejahung und Verneinung) ist die Bezeichnung einer Philosophenschule des Mahayana-Buddhismus. Sie ist eine Gründung des indischen Philosophen Nagarjuna, der im 2. Jahrhundert lebte. Im Zentrum der Madhyamaka-Philosophie steht die Lehre von der »Leerheit« (skt. shunyata), d.h. der allen Dingen eigenen Irrealität als einziger Wirklichkeit. »Nicht aus sich selbst, nicht aus einem anderen, nicht aus beidem, und nicht ohne Ursache sind irgendwelche Dinge irgendwo und irgendwann entstanden«, lehrt Nagarjuna im 1. Kapitel seiner »Grundlegenden Merkverse des Mittleren Weges« (Mulamādhyamakakārikā). Die Welt und ihre Erscheinungen sind nicht, da sie immer nur aus verursachenden und selbst wesenlosen Bedingungen (pratītyasamutpādah) (conditioned coproduction - boe) oder Voraussetzungen hervorgehen und folglich kein eigenständiges Sein in sich tragen. Die Dinge sind ohne Eigennatur (ohne inhärente Existenz) (svabhavata); sie sind letztlich leer (sūnya). Die Leere (sūnyatā) ist aber kein Nichts, denn ein angenommenes Nichts wäre ja auch ein Etwas und somit als ein Sein zu qualifizieren. Somit gibt es weder Sein noch Nichtsein, sondern nur die allen Phänomenen zugrunde liegende Leerheit. Die Madhyamaka-Schule wurde zusammen mit der anderen großen Philosophenschule des Vijnanavada zur Grundlage des philosophischen Denkens des Mahayana. Ab dem 9. Jahrhundert wurde mit der Übertragung des Mahayana und Vajrayana nach Tibet die Madhyamaka-Lehre philosophische Grundlage des tibetischen Buddhismus. Nach dem Untergang des Buddhismus in Indien (11./12. Jahrhundert) formierte sie sich auch als Denkschule in China (hier Sanlun genannt) und in Japan (hier Sanron genannt). Die Anhänger der Madhyamaka-Schule werden Madhyamikas genannt. |
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