Niklas Luhmann
Die Gesellschaft der Gesellschaft
Suhrkamp 1998

 

Schlüsselwörter: Kognition - Auf der Suche nach Eigenschaften, die nur dem Menschen und nicht Tieren oder Maschinen zukommen, stellten Theorien der Kognition eine Art Reservatbegrifflichkeit zur Verfügung, die dann mit Vorstellungen über Vernunft, Verstand und Reflexionsvermögen spezifiziert wurde. Folglich blieben die Vermögen sinnlicher Wahrnehmung, die der Mensch mit dem Tier teilt, unterbelichtet. Sie zählten zu den niederen (im Vergleich zu höheren) Fähigkeiten. Maschinen dagegen waren nur Ergänzungen und Entlastungen menschlichen Handlungsvermögens, wobei die Handlung selbst auf Willensfreiheit und auf die Möglichkeit vernünftiger Kontrolle zugerechnet werden konnte.- Neurophysiologische Forschungen beschreiben das Gehirn als operativ geschlossenes System, und die Frage, wie man dann trotzdem zur Vorstellung einer Außenwelt kommen kann, stellt sich für Tiere und für Menschen gleichermaßen. Die Antwort kann nur über den Begriff der sinnlichen Wahrnehmung gegeben werden, der damit allen reflexiven Prozessen vor-, wenn nicht übergeordnet wird. Wahrnehmung leistet (auf immer noch rätselhafte Weise) die Externalisierung von Resultaten neurophysiologischer Prozesse - bei höheren Tierarten ebenso wie beim Menschen. - den neuen Bedingungen angemessenen Begriff der Kognition: Hierfür gehen wir vom Begriff des Beobachtens aus, begreifen Beobachten als Bezeichnen im Kontext einer Unterscheidung und verlangen zusätzlich Gedächtnis als Fähigkeit, Vergessen und Erinnern zu diskriminieren. Sinnhafte Kognition ist dann nur noch ein Sonderfall, allerdings der Fall, der für die Gesellschaftstheorie allein in Betracht kommt. Kognition ist anders gesagt, die Fähigkeit, neue Operationen an erinnerte anzuschliessen. Sie setzt voraus, daß Kapazitäten des Systems durch Vergessen freigemacht werden; aber zugleich auch, daß neue Situationen zu hochselektiven Rückgriffen auf Kondensate vergangener Operationen führen können. - Kognition ist, von ihrer Funktion her gesehen, kein Copieren oder Repräsentieren von Umweltgegebenheiten im System. Sie leistet vielmehr die Erzeugung von Redundanzen, die es dem System ersparen, Informationserarbeitung zu wiederholen. Redundanzen werden als Wissen markiert, sie werden wiedererkennbar registriert und dann »ökonomisch« eingesetzt, um allfällige Prüfung neuer Informationen zu konzentrieren und zu beschleunigen. - Während Organismen zunächst einmal metabolische Prozesse der Reproduktion des Lebens sicherstellen und auf dieser Ebene angepaßt sein müssen, bevor sie, daran anschließend und dadurch bedingt, spezifische kognitive Fähigkeiten entwickeln können, steht für die Bildung sozialer Systeme nur Kommunikation als basale Operation zur Verfügung. Und während Organismen nur auf Irritationen ihrer Außenflächen reagieren können, wie immer sie diese Irritationen dann intern interpretieren, steigern Kommunikationssysteme ihre Irritierbarkeit, indem sie räumliche Grenzen durch sinnhafte Unterscheidungen ersetzen. Kommunikation erfordert als Teil der operativen Notwendigkeiten immer auch Selbstbeobachtung der Operation, nämlich die Möglichkeit, zwischen Information und Mitteilung zu unterscheiden; und sie sondert mit genau dieser Unterscheidung einen Bereich, nämlich Information, ab, an den sie Kognition anschließen kann.


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KOGNITION

In dem Maße, in dem man Kommunikationssysteme als autopoietische Systeme eigener Art zu untersuchen beginnt, müssen auch die überlieferten Vorstellungen von »Kognition« überprüft werden. Auch dabei geht es um eine Neubeschreibung des humanistischen Erbes der europäischen Tradition. Diese hatte kognitive Fähigkeiten auf den Menschen bezogen und dabei die Eigenart des Menschen durch zwei Unterscheidungen fixiert: durch die Unterscheidung Mensch/Tier und durch die Unterscheidung Mensch/Maschine. Auf der Suche nach Eigenschaften, die nur dem Menschen und nicht Tieren oder Maschinen zukommen, stellten Theorien der Kognition eine Art Reservatbegrifflichkeit zur Verfügung, die dann mit Vorstellungen über Vernunft, Verstand und Reflexionsvermögen spezifiziert wurde.

Folglich blieben die Vermögen sinnlicher Wahrnehmung, die der Mensch mit dem Tier teilt, unterbelichtet. Sie zählten zu den niederen (im Vergleich zu höheren) Fähigkeiten. Maschinen dagegen waren nur Ergänzungen und Entlastungen menschlichen Handlungsvermögens, wobei die Handlung selbst auf Willensfreiheit und auf die Möglichkeit vernünftiger Kontrolle zugerechnet werden konnte.

Diese Prämisse einer spezifisch menschbezogenen Kognitionstheorie zerbrechen heute an Entwicklungen innerhalb der Wissenschaft und der Maschinentechnik. Die moderne Physik lässt es allenfalls noch zu, Kognition als Spezialfall von Veränderungen in den Beziehungen elektromagnetischer Felder zu beschreiben. So könnte man eventuell die Frage beantworten, wie die Welt es ermöglicht, sich selbst zu beobachten. Aber von da aus gibt es keinen Zugang zur Phänomenologie der Welt.

Neurophysiologische Forschungen beschreiben das Gehirn als operativ geschlossenes System, und die Frage, wie man dann trotzdem zur Vorstellung einer Außenwelt kommen kann, stellt sich für Tiere und für Menschen gleichermaßen. Die Antwort kann nur über den Begriff der sinnlichen Wahrnehmung gegeben werden, der damit allen reflexiven Prozessen vor-, wenn nicht übergeordnet wird. Wahrnehmung leistet (auf immer noch rätselhafte Weise) die Externalisierung von Resultaten neurophysiologischer Prozesse - bei höheren Tierarten ebenso wie beim Menschen.

Im Verhältnis zu Maschinen hat die Technologie elektronischer Maschinen für Datenverarbeitung eine Umorientierung ausgelöst. Diese Maschinen können nicht mehr als Supplemente körperlicher Aktivität aufgefaßt werden und erzwingen deshalb eine Neubeschreibung des Verhältnisses von Mensch und Maschine. Forschungen über »artificial intelligence« zeigen diese Veränderungen an - bis hin zu der Frage, ob die Frage nach dem Verhältnis von Mensch und Maschine überhaupt noch eine kognitionstheoretisch adäquate Problemstellung ist.

Unter diesen Bedingungen muß die Frage nach einer »reserve category« spezifisch menschlicher Besonderheiten neu gestellt und neu beantwortet werden. Dazu kann die Analyse des Mediums Sinn einen Beitrag liefern. Dieses Medium wird jedoch sowohl von psychischen als auch von sozialen Systemen benutzt. Man kann daher ebensogut die Besonderheit von Menschen durch Teilhabe an sinnhafter Kommunikation definieren.

Das allein führt jedoch noch nicht zu einem ausreichenden, den neuen Bedingungen angemessenen Begriff der Kognition. Hierfür gehen wir vom Begriff des Beobachtens aus, begreifen Beobachten als Bezeichnen im Kontext einer Unterscheidung und verlangen zusätzlich Gedächtnis als Fähigkeit, Vergessen und Erinnern zu diskriminieren. Sinnhafte Kognition ist dann nur noch ein Sonderfall, allerdings der Fall, der für die Gesellschaftstheorie allein in Betracht kommt. Kognition ist anders gesagt, die Fähigkeit, neue Operationen an erinnerte anzuschliessen. Sie setzt voraus, daß Kapazitäten des Systems durch Vergessen freigemacht werden; aber zugleich auch, daß neue Situationen zu hochselektiven Rückgriffen auf Kondensate vergangener Operationen führen können.

Diese Überlegungen nötigen uns, eine Vorstellung aufzugeben, die die Tradition beherrscht hatte und noch heute für viele selbstverständlich ist: daß ein System sich seiner Umwelt durch Kognition anpassen könne und daß folglich Evolution durch eine Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten, durch tiefer eindringende, zutreffendere, vorwarnende Erkenntnis der Umwelt ermöglicht werde. Ein Zusammenhang zwischen Evolution und einer Veränderung der kognitiven Fähigkeiten hochentwickelter Systeme soll selbstverständlich nicht bestritten werden, aber die These eines Bedingungszusammenhanges von Kognition, besserer Anpassung und Evolution läßt sich in dieser einfachen Fassung nicht halten - auch nicht in der Biologie.'

Schon in der älteren kybernetischen Systemtheorie findet man Gründe für Zweifel - so in Ashbys These, daß Systeme energetisch offen, aber informationell geschlossen seien und daß es ihnen an »requisite variety« fehle. Die Kybernetik der Kontrollschleifen ist denn auch so eingerichtet, daß sie ohne Kenntnis der Umwelt funktionieren kann - ohne Objekt und ohne Subjekt, könnte man sagen. Die Theorie operativer Geschlossenheit und die These, daß autopoietische Systeme immer schon angepasst sein müssen, um ihr evolutionäres Potential nutzen zu können, führt darüber hinaus. Die erste Frage ist dann immer: welche Operationen die Reproduktion des Systems durchführen und wie das System schon auf dieser präkognitiven Ebene angepasst sein könne. Nur dann kann man die Frage stellen, wie es zu spezifischen Operationen kommen kann, die Beobachtungen durchführen, und wie auf dieser Basis dann kognitive Fähigkeiten (Digitalisierung, Gedächtnis, Lernen, Distanzorientierung, Antezipation, Irrtumskorrekturen) entstehen können.

Kognition ist, von ihrer Funktion her gesehen, kein Copieren oder Repräsentieren von Umweltgegebenheiten im System. Sie leistet vielmehr die Erzeugung von Redundanzen, die es dem System ersparen, Informationserarbeitung zu wiederholen. Redundanzen werden als Wissen markiert, sie werden wiedererkennbar registriert und dann »ökonomisch« eingesetzt, um allfällige Prüfung neuer Informationen zu konzentrieren und zu beschleunigen. So kann Kognition dem System dazu verhelfen, sich vorübergehend auf Lagen einzustellen, und darin liegen in einer veränderlichen Welt bedeutende Vorteile. Aber genau diese Spezialisierung schließt es aus, daß Kognition auch die strukturelle Weltangepasstheit der Systeme garantieren kann.

Während Organismen zunächst einmal metabolische Prozesse der Reproduktion des Lebens sicherstellen und auf dieser Ebene angepaßt sein müssen, bevor sie, daran anschließend und dadurch bedingt, spezifische kognitive Fähigkeiten entwickeln können, steht für die Bildung sozialer Systeme nur Kommunikation als basale Operation zur Verfügung. Und während Organismen nur auf Irritationen ihrer Außenflächen reagieren können, wie immer sie diese Irritationen dann intern interpretieren, steigern Kommunikationssysteme ihre Irritierbarkeit, indem sie räumliche Grenzen durch sinnhafte Unterscheidungen ersetzen. Kommunikation erfordert als Teil der operativen Notwendigkeiten immer auch Selbstbeobachtung der Operation, nämlich die Möglichkeit, zwischen Information und Mitteilung zu unterscheiden; und sie sondert mit genau dieser Unterscheidung einen Bereich, nämlich Information, ab, an den sie Kognition anschließen kann.

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Auch hier gilt, dass die basale Operation nicht Kognition ist. Aber sie garantiert doch,das Kognition unvermeidbar immer mitläuft und ausgebaut werden kann. Die Unterscheidung von Mitteilungen und Information und das Angewiesensein auf Verstehen machen deutlich, dass auch die Kommunikation als Operation umweltangepasst ablaufen muss, ohne diese Abhängigkeit kognitiv kontrollieren zu können.

Kein Kommunikationsprozess kann Schritt für Schritt kontrollieren (d. h. kommunikativ zum Ausdruck bringen), ob die Teilnehmer noch leben, ob die Luft ausreicht, um Laute zu transportieren, oder ob die Elektronik der Apparate noch funktioniert. Die Effizienz der revolutionären Errungenschaft Kommunikation würde durch solche Anforderungen entscheidend gelähmt und es wäre, und es wäre, müssten sie erfüllt werden, gar nicht erst zur Entwicklung kommunikativer Systeme gekommen. Die Sequenz kommunikativer Operationen muss, anders gesagt, voraussetzen, dass das, was im Verhältnis zu ihrer Umwelt ist, ihre Operationsweise ermöglicht und toleriert. Es kann dann immer noch vorbehalten bleiben, dass Ausfälle und Störungen, wenn sie vorkommen, als Ereignisse berücksichtigt und in der Form von darauf bezogener Kommunikation bearbeitet werden.

Nur so kann die Kommunikation sich auf sich selbst konzentrieren. Nur so kann sie ihre Operationen durchführen. Nur so kann sie Information, die sie erzeugt (und nicht etwa: der Umwelt entnimmt) digitalisieren. Nur so kann sie laufend die Anschlussfähigkeit (Verständlichkeit, eventuell: Konsensfähigkeit) ihrer Operationen testen. Nur so ist sie in der Lage, riesige Informationsmengen zu erzeugen, in komplexen Systemen zu verteilen und sowohl gleichzeitig als auch nacheinander zu verarbeiten. Und vor allem: nur so kann sie ihre innere Grenze ihrer eigenen Unterscheidung laufend kreuzen und die Mitteilung einer Information als Information über das Mitgeteilte oder über den Mitteilenden behandeln oder umgekehrt aus Informationen über die Art oder über die Motive der Mitteilung auf die Qualität der Information zurückschließen.

Die Kommunikation benötigt, um sich fortzusetzen, also keine Garantie der Übereinstimmung mit der Umwelt. Sie benutzt stattdessen Kognition. Ohne hin enthält die Umwelt ja weder „ Informationen“ noch „ Themen“. Sie enthält auch keine Äquivalente der Formen, mit denen die Kommunikationsarbeit. Was an die Stelle solcher Übereinstimmungsgarantien tritt, ist lediglich der Zeitbezug der Kommunikation: dass sie aus Operationen (Ereignissen) besteht, die mit ihrem auftreten schon wieder verschwinden; dass sie folglich eine unbestimmte Zukunft vor sich herschiebt; dass sie alle selbstbildenden Strukturen (inklusive solche des „Wissens“) wiederbestätigen oder ändern kann; dass sie stets rekursiv operiert, also an sich selbst an fließt, aber ebendeshalb auch auf sich selbst reflektieren und sich selbst korrigieren kann.

Für die Gesellschaftstheorie ergeben sich aus diesen Analysen weitreichende Konsequenzen. Die Gesellschaft muss bei der Fortsetzung ihrer eigenen Operationen ihre Umweltangepasstheit voraussetzen, ohne sie kognitiv kontrollieren zu können. Sie kann Störungen erkennen und zum Thema weiterer Kommunikation machen; aber auch dabei muss sie dann wieder voraussetzen, dass es möglich ist und möglich bleibt, Kommunikation durch Kommunikation zu erreichen und damit die Reproduktion des Systems fortzusetzen.

Der Ausbau kognitiver Fähigkeiten über Zeichensysteme (vor allem: Sprache), über Generalisierungen (eins-zu-viele Regeln) und über Verbreitungstechniken, über eine gut sortierte Symantik, die Bewahrenswertes für Wiederverwendung verfügbar hält, und über die Ausdifferenzierung eines auf kognitive Innovation (Lernen) spezialisierten und dafür freigestellten Funktionssystems Wissenschaft kann daran im Prinzip nichts ändern. Immer müssen dieselben Grundvoraussetzungen wiederholt in Anspruch genommen werden.

Das heißt vor allem: dass die Gesellschaft mit einer ihr unbekannt bleibenden Welt zurecht kommen muss. Es heißt, dass sie darauf spezialisierte Symbol Systeme ausbilden muss, besonders Religion, aber auch „ Kontingenzformeln“ in den einzelnen Funktionssystemen. Und es heißt schließlich, das sind seit Lauf gesehen die Gesellschaft ihre eigene Zukunft nicht antezipieren und nicht planen kann. Sie ist in Morphogenese und in durchgreifenden Strukturänderungen auf Evolution angewiesen. Man muss sogar damit rechnen, dass der Aufbau von immer nur selbstreferentiell einsetzbaren kognitiven Fähigkeiten die Umweltanpassung des Systems nicht verbessert, sondern allenfalls die Irritierbarkeit des Systems steigert, sodass Belastungen hinzukommen, die aus eben dieser laufenden Selbstirritation resultieren.

Wenn alle Kognition sich auf Operationen stützen muss, die schon vorweg ermöglicht sind, hat das weitreichend erkenntnistheoretische Folgen. Die Frage Kants nach den Bedingungen der Möglichkeit von Kognition bleibt erhalten. Die Antwort lautet aber jetzt: operative Schließung; und das Forschungsinteresse verlagert sich damit von den Bedingungen der Möglichkeit auf die Möglichkeit von Konditionierungen immer komplexeren Zusammenhängen. Auch die klassische Vorstellung, Realität erweise sich an Widerstand gegen Erkenntnis oder gegen Willensimpulse, bleibt erhalten. Aber der Widerstand liegt jetzt im System selbst: im Widerstand der Operationen des Systems gegen die Operationen desselben Systems, hier also: von Kommunikationen gegen Kommunikationen. Es bleibt auch dabei, dass die Wissenschaft es mit selbsterzeugten (und nur deshalb absoluten!) Gewissheiten zu tun hat. Wenn man aber das zugesteht, muss man eine sehr viel weitergehende Prämisse akzeptieren, nämlich die, dass die Wissenschaft es durchweg mit selbsterzeugten Ungewissheiten zu tun hat. Denn Gewissheit ist eine Form, die man nur verwenden kann, wenn man ihre andere Seite, die Ungewissheit, mit akzeptiert.

Die Systemtheorie sagt also nicht, dass die Gewissheit der Erkenntnis ihr fundamentum in re im System hat (sozusagen als Ergebnis seiner Leistungen) und die Ungewissheit draußen zu verorten ist als übermäßige Komplexität, wenn nicht Chaos der Welt. Sie sagt vielmehr, dass das Schema gewiss/ungewiss eine eigene Leistung der Kognition ist, die diese einsetzen kann, solange ihre Autopoiesis funktioniert.


Niklas Luhmann

Systemtheorie

Kognition - Denken



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