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Sylvia Taraba Das Spiel, das nur zu zweit geht Die Seltsame Schleife von Sex und Logik |
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Logos - ein imaginierter Logos, der die Welt aus nichts erschafft und diese Welt im Innersten zusammenhält. Unter Logos wird hier die Potentialität und Substantialität des absoluten Nichts verstanden. Bildlich vorstellbar als die Unruhe angeregter Nullkeime, die, negative und positive Einheit produzieren und damit zu Wort und Antwort, zu Satz und Gegensatz werden können. Ich betrachte das Verständnis des Logos, welches ich gewonnen habe, durchaus in der Entwicklungslinie von Heraklit, Böhme, Spinoza, Hegel, in deren Denken das Absolute sich, durch sich selbst, selbst begreift als das, was es ist, als Logos, der streng mathematisch, vom imaginierter Koitus zur ersten Unterscheidung und von dieser zum augenblicklichen Erscheinen zweier reeller polykontextural operierender Liebender gerät. ... dass Logos-Liebe-Leidenschaft, selbstreferentieller Genese sind. Dies bedeutet, dass sie sich auseinander herleiten, einander relationiert, rückbezüglich aufeinander bezogen, und somit paradox konstituiert sind. ... dass vom Vorrang der Geisteswissenschaften ausgegangen werden muss. Das heißt von den Wissenschaften jenes (absoluten) Geistes, die, so ein weiteres Fazit, sich instantan zu duplizieren weiß, sich somit umgehend doppelsinnig in sich unterscheidet und verkörpert und solcherart mit sich vermittelt ist. (Der absolute Geist), der sich selbst in und mittels seiner Verkörperungen beobachtet und reflektiert und somit immer schon ein Tripel bildet oder besser gesagt und im wahrsten Sinne des Wortes eine divine Trinität. 8 9 Logologie: Der Begriff Logologie überschreitet die vollständige Aufarbeitung beziehungsweise Rekonstruktion der Struktur der klassischen Logik, jedenfalls insoweit, als diese ihre paradoxe Metalogik - als ihr oberstes Gesetz - aus sich selbst kreiert, in jene ständig hinein zu spielen streng zu meiden sucht und umgekehrt ihrerseits von jener erzeugt, und von ihr gleichzeitig ständig aufgehoben wird: Logologie handelt vom sich selbst aufhebenden Widerspruch, der logologisch kein Widerspruch ist sondern Koproduktion und somit Kreation. Entsprechend wird der obsolet gewordenen unitäre Begriff der Ontologie durch das neu geschaffene differenzierende Begriffspaar Iddox/Paradox ersetzt. Die Begrifflichkeit der Logologik, als übergreifende Theorie der Selbstreferenz, die damit an die Stelle der Ontologik tritt und welche sich im Großen und Ganzen mit der Wechselwirkung von Paradox/Iddox befasst, wird somit Oberbegriff einer Objektiven Großen Logik, welche drei einander durchdringen Schichten der so verstandenen zentralen Logik bezeichnet: nämlich Ich fand die erhellenden Vorboten in der Hegelschen Logik, in der Kybernetik Batesons und von Foersters, und Günthers, in der Zahlentheorie - den Implikationen und Eigenschaften der Zahlen, besonders jedoch der imaginären Zahl i - vor allem aber in der diese Zahl kreativ nutzenden Mathematik der Spencer Brownschen Gesetze der Form. In der Kybernetik, in der theoretischen Physik und der neuen Systemtheorie, im Konstruktivismus, in der Mathematik und der transklassischen Logik gehört die Akzeptanz von und der Umgang mit Selbstreferenz und damit mit Paradoxien zur wissenschaftlichen Praxis... Ich betrachte mit Hegel Paradoxie und Antinomie als oberstes Gesetz der Logik, sehe sie als die Geheimnisträger schlechthin, deren formale Unarten über jenes ephemere Zentrum Aufschluss geben, welches Logik und Welt im innersten zusammenhält. Die Rekonstruktion einer übergreifenden Konzeption, hier als Logologik bezeichnet, erklärt Iddox und Paradox zu jener Differenz, in der die Welt erscheint. Die wechselseitige Re-ligio von Paradox und Iddox erlaubt es, die verblüffenden Forschungsergebnisse der Quantenphysik, ebenso wie die amphibischen Seins und Nichtseinsaspekte der selbstreferentiellen Natur der Zahl i. Solcherart Subversion zu betreiben bedeutet ein Flüssigsein oder Flüssigwerden für Schreiber und Leser, denn die unsichtbar in Verbindung stehenden kommunizierenden Gefäße von Beobachter und Begriff sind durch ein und dasselbe Medium verbunden: ihren Beobachter, sowie den gemeinsamen Sinn, dessen verkörperte und unterscheidende Kommunikatoren, Interpreten und Informationsverarbeiter Wir sind. |
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